Begründung für die Absage des Konzertes der Publiners Traditional Irish Folk

Gelegentliche und in ihrer Anzahl begrenzte Veranstaltungen in der Scheune sind derzeit nicht zulässig, da die erforderlichen Stellplätze rechtlich nicht dauerhaft gesichert und gegenüber der Bauaufsichtsbehörde nachgewiesen sind.
Grundlage hierfür ist § 47 der Niedersächsischen Bauordnung (NBauO).
Danach sind für bauliche Anlagen notwendige Einstellplätze in ausreichender Zahl herzustellen. Die konkrete Anzahl ist jedoch nicht pauschal festgelegt.
Sofern keine kommunale Stellplatzsatzung besteht, entscheidet die Bauaufsichtsbehörde im Einzelfall nach pflichtgemäßem Ermessen.
Dabei sind insbesondere der tatsächliche Bedarf, die örtliche Parksituation, die Erreichbarkeit mit Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie das Mobilitätsverhalten der Besucher zu berücksichtigen.
Nach § 66 NBauO kann die Bauaufsichtsbehörde Abweichungen zulassen, wenn die Anforderungen der NBauO im konkreten Einzelfall zu einer offenbar nicht beabsichtigten Härte führen oder der Zweck der Vorschrift auf andere Weise erfüllt wird.
Dies kann insbesondere bei nur gelegentlicher Nutzung mit erhöhtem Besucheraufkommen relevant sein, wenn ein dauerhafter Stellplatzbedarf tatsächlich nicht besteht.

Für detaillierte Informationen stehen wir Euch jederzeit zur Verfügung !

Bitte nutzt die Kommentarfunktion zu nachstehenden Fragestellungen :

Umfrage zum tatsächlichen Stellplatzbedarf

  • Haben Sie bei Veranstaltungen in der Vergangenheit Parkplatzprobleme erlebt?
  • Wie reisen Sie überwiegend an? (PKW / Fahrrad / ÖPNV / zu Fuß)
  • Würden Sie alternativ Fahrrad oder ÖPNV nutzen?
  • Halten Sie die geforderte Anzahl an Stellplätzen für angemessen?
  • Weitere Hinweise oder persönliche Erfahrungen: ____________

22 Kommentare zu „Begründung für die Absage des Konzertes der Publiners Traditional Irish Folk“

  1. Peter und Carola

    Wieder einmal fällt eine wunderbare Veranstaltung, auf die wir uns schon sehr gefreut hatten, der deutschen Bürokratie zum Opfer.
    Bei Veranstaltungen in der Vergangenheit haben wir KEINE Parkplatzprobleme erlebt, obwohl wir stets mit dem PKW angereist sind. Die Nutzung von Fahrrad oder ÖPNV ist für uns KEINE Alternative, da wir eine längere Anreise haben.
    Wir hoffen sehr, dass die Bauaufsichtsbehörde §66 doch noch zur Anwendung bringt, so dass in Zukunft wieder diese mit Herzblut organisierten kulturellen Veranstaltungen in dem wunderschönen Ambiente stattfinden dürfen!!

  2. Stefan Büttner

    Hallo
    Wir besuchen sehr gerne die Konzerte auf den liebevoll Gestalteten Hof und Nebengebäuden.
    Wir kommen mit dem Auto, Parkplatz Probleme gab es nie.
    Es ist wirklich ärgerlich das einem engagierten Veranstalter ständig Steine in den Weg gelegt werden.
    Die Dorfgemeinschaft wird gepflegt und der Zusammenhalt gestärkt.

  3. Typischer Behörden Kleingeist.
    Um auf die Fragen einzugehen: Anreise bisher mit dem Pkw und nie Parkplatz Schwierigkeiten gehabt. Dann nächstes Mal mit dem Motorrad oder Fahrrad.
    Und Vorschriften hin oder her. So würgt man -nicht nur kulturelles- Leben in Deutschland ab, in dem man sich hinter Gesetzen und Regelungen versteckt.
    Ganz toll….

  4. Walter Büttner

    Hallo, es ist soooo schade das es bei Euch mit den Behörden so viel Probleme gibt. Ihr habt die wohl schönste Veranstaltungsstätte in der gesamten Gegend und dann die andauernden Querelen…
    Das Auszuhalten ist nicht einfach.. Wir wünschen und das Ihr das alles Positiv hinter Euch bringt…
    Bitte haltet durch, Ihr habt es verdient… Liebe Grüße Walter und Britta

  5. Schade um einen wunderbaren Treffpunkt, an dem Menschen zusammenkommen, Musik erleben und Gemeinschaft pflegen. Das Konzert der Publiners hätte sicherlich mehr Freude gestiftet als die sorgfältige Suche nach formalen Hindernissen.

    Aber Regeln sind Regeln – und offenbar wiegen einige fehlende Stellplätze schwerer als Kultur, Zusammenhalt und ein lebendiges Dorfleben. Da kann man den Nachbarn nur gratulieren: Die Scheune bleibt ruhig, die Parkplätze theoretisch korrekt und die Gemeinschaft um ein Erlebnis ärmer.

  6. Von wem ist denn da der Amtsschimmel angepiekst worden? Wenn man sich auf den Paragraphen 47 der N Bau O beruft, sollte man auch den Paragraphen 315 B der StGB nicht außer Acht lassen. Große Steine, die auf einem Grünstreifen, vor einem Grundstück, im ÖFFENTLICHEN BEREICH liegen und somit das Ausweichen der Kraftfahrzeuge bei Gegenverkehr nicht gefahrlos ermöglichen, ist dieses auch zu berücksichtigen und zu BESEITIGEN.
    Nun zu eurem „Hof Elmblick“.
    Dankeschön dass wir bisher dabei sein durften, in dieser liebenswerten und sehr schön Atmosphäre. Euer Hof ist eine Bereicherung für den Ort und für die Region!!!!
    Parkplätze waren nie ein Problem, da die meisten zu Fuß, mit dem Rad kommen oder sich bringen und abholen lassen.
    Wir finden es ungerecht dass euch solche Steine in den Weg gelegt werden.
    Wir stehen euch zur Seite!!!!!

  7. Sussann und Torsten

    Die Erfahrung zeigt, dass Neider sich kontraproduktiv verhalten.
    Euer Hof und die Veranstaltungen stehen für Innovationen und Kreativität. Sowie für soziales miteinander
    Bürokratismus, die Bremse für alles…

  8. Mirko muschallik

    Mit großem Bedauern nehmen wir die Absage des Schönkonzerts = Scheunenkonzert im Elblick zur Kenntnis.

    Gerade im ländlichen Raum sind kulturelle Veranstaltungen wichtig. Sie bringen Menschen zusammen, stärken die Gemeinschaft und machen unsere Dörfer lebenswerter. Viele von uns hatten sich sehr auf diesen Abend gefreut.

    Die Entscheidung ist zu respektieren, auch wenn sie für viele schwer nachvollziehbar ist. Die Enttäuschung und Traurigkeit überwiegen. Hoffentlich finden sich künftig Wege, regionale Kulturveranstaltungen zu ermöglichen statt zu verhindern.

  9. Ich wohne als Nachbar ca. 50m Luftlinie der Scheune entfernt : natürlich nehme ich die Veranstaltung akkustisch wahr, ab 22.00 Uhr aber kaum noch. Ich weiss, dass man sich an die Vorgaben hält. Auch die Parkplatzsuche war in der Vergangenheit durch Verlagerung auf einen leerstehenden Resthof entspannend organisiert. Weitere Fahrzeuge an den Gehwegrändern haben den Verkehr nicht behindert. So etwas muss ein Dorf aushalten können!

    Allgemein werden Initiativen, die Kultur in die Dörfer holen, gemeinhin begrüßt. Dies zeigten ganz konkret Gespräche mit Gästen bei bisherigen Veranstaltungen wie auch die bisher hier veröffentlichten Kommentare. Interessanterweise kommen diese hauptsächlich von „externen“, nicht in Gilzum wohnenden Besuchern. Fühlt man sich als Anwohner bei max. 10 Konzerten im Jahr wirklich belästigt? In der heutigen Zeit muss sich das Gemeinwohl anscheinend dem ausgeprägten Hang des Individualrechtes unterordnen. Das Ganze erinnert doch sehr stark an die gängige Akzeptanz von alternativer Energiegewinnung, „aber bitte nicht vor meiner Haustür!“ Leider haben die Gegner hierbei auch mit „gewerblicher Nutzung“ unsachlich argumentiert und das Schreckgespenst von Großveranstaltungen in den Raum gestellt, was in keiner Weise den Planungen entspricht. Diese Vokabel entspringt dem Amtsdeutsch, die „gewerblich“ das benennt, was drei Konzerte pro Jahr übersteigt. Auch Eintritt über Eventim ist kein Hinweis auf überquellende gewerbliche Veranstaltung, sondern Online-Buchung als heutzutage gängige Praxis. Willkommen im digitalen Zeitalter!

    Unser Dorf hat sich jahrelang dadurch ausgezeichnet, dass man den Konsens gesucht und gefunden hat, dass es diverse Treffen im und vor dem Dorfgemeinschaftshaus gegeben hat und Veranstaltungen querbeet von Alt und Jung besucht worden sind. Sind diese Zeiten jetzt vorbei? Schade!

  10. Susanne und Andreas

    Wir besuchen regelmäßig die Scheunenkonzerte, müssen mit dem Auto anreisen und hatten nie Probleme einen Parkplatz zu finden.
    Der Amtsschimmel hat wieder einmal gewiehert. Wenn Mann sucht, findet sich sicherlich ein Paragraf der zur Anwendung kommen kann.
    Schade das private Initiative derart ausgebremst werden kann.

  11. Der Kommentar von Karsten ist klasse – ich stimme ihm absolut zu. Gemeinnutz geht vor Eigennutz, wir alle sind gefordert. Wir
    müssen alles dafür tun, dass solche wunderbaren Treffpunkte entstehen und erhalten bleiben. Auch wenn der Amtsschimmel noch so laut wiehert… Ich wäre übrigens mit dem Fahrrad gekommen.

  12. Da werden einem Veranstalter, der alteingesessenen ist, so große Steine in den Weg gelegt. Ich war jetzt schon bei einigen Veranstaltungen und konnte nicht feststellen, dass das die Straßen zugeparkt waren. Da möchte jemand mehr Leben ind Dorf bringen und dann diese Paragraphenreiterei. Drei Veranstaltungen im Jahr sollte das Dorf aushalten.Ich hoffe und freue mich darauf, wenn es zu einer weiteren Veranstaltung kommt.

  13. Cavelmann Claudia

    So ein Schwachsinn 😡 wir kommen aus Gifhorn und können nur mit dem Auto anreisen. Bei unserem ersten Besuch waren wir positiv überrascht über die tolle Organisation inkl. Parkplätze 👍
    Es ist soooo schade, bald gibt es wohl keine Veranstaltungen mehr weil die Auflagen nicht mehr erfüllt werden können. Kein Wunder das soviele Unternehmen D verlassen 🙈😰

  14. Da die geplante Lösung für die Parkplatzsituation eine Baulast auf unserem Bolzplatz bedeutet hätte, haben sich die politischen Entscheidungsträger dagegen entschieden. Eine Baulast lässt sich nicht ohne Weiteres wieder aufheben und sollte daher nicht unterschätzt werden.

    Ich unterstützen diese Entscheidung ausdrücklich, da sie langfristig im Interesse unseres Dorfes ist.

  15. Die Celler Gang

    Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt… das hat sich hier mal wieder bewahrheitet…unser Land versinkt in Verordnungen,Verboten…Wenn jemand mutig ist , in der heutigen Zeit.. noch investiert wo alles in unserem Land rückläufig ist.. Kneipen und Restaurant sterben .. etwas wo jung und alt sich treffen können.. dann wird so etwas von Paragrafen erdrückt…

    Wir kommen extra aus Celle um hier schöne musikalische Event’s erleben zu können…

    Lasst Euch nicht entmutigen…

  16. Marion und Willi

    Es ist sooo schade, das die Bürokratie und Interessen Einzelner – bei der geringen Anzahl von Veranstaltungen- wieder mal siegt! Wird nicht immer von Seiten der Politik Initiative von einzelnen Bürgern gefordert, sich kulturell oder wie auch sonst für die Gemeinschaft zu engagieren? Wie denn bitte, wenn solche Entscheidungen getroffen werden???
    Wir sind grad im Urlaub und wollten ihn mit dieser Veranstaltung ausklingen lassen! Gecancelt ! 🥲
    Wir halten euch weiterhin die Treue und sind bei der nä Veranstaltung gerne dabei!

  17. Ilona Soditt-Hoffmeister

    Seit ca. 1,5 Jahren bin ich direkte Nachbarin der „Kulturscheune“ und freue mich, einen so schönen und interessanten Kulturort in der Nähe zu haben. Ein Parkplatzproblem habe ich nie wahrgenommen.
    Ich frage mich: warum kann im Nachbardorf Hachum ein „Kulturhof“ mit regelmäßigen Veranstaltungen betrieben werden..und in Gilzum nicht?!
    Diese ungleiche Behandlung der Behörde ist dringend erklärungsbedürftig!!

  18. Das war einfach zauberhaft hier. So ein schöner Ort um Gemeinschaft zu leben. Menschen brauchen sowas…
    Viel Glück wünsche ich euch.

  19. Anke und Jochen

    Was für eine wunderschöne Begegnungsstätte.. mit so unglaublich viel Engagement und Herzblut ist mit der Kulturscheune Elmblick ein wirklich besonderer Ort entstanden. Ich kenne im sehr großen Umkreis nichts Vergleichbares mit so viel gemütlichem und schönen Flair…. Ein Kleinod- geschaffen von einem Gilzumer, der hier aufgewachsen ist.
    „Beisammen sein und Gemeinschaft“ werden hier eigentlich die Tore geöffnet. Wie bitter, dass Bürokratie und Individualismus die Oberhand haben und kein vernünftiger Kompromiss zur Nutzung dieses tollen Ortes möglich scheint. Wir haben 6 Jahre in Gilzum gewohnt, als es diesen schönen Ort als Treffpunkt noch nicht gab…als Gilzumer sollte man sich doch eigentlich glücklich schätzen für so eine Möglichkeit, Musik, Kultur und dadurch ein Stück Gemeinschaftliches Dorfleben erleben zu dürfen….
    Ich wünsche diesem Ort, dass er wieder lebendig sein darf…🙏

  20. Wir haben schon mehrere Veranstaltungen auf
    dem wunderschönen Hof Elmblick besucht und haben keine Parkplatzprobleme wahrgenommen . Wir wohnen in der näheren Nachbarschaft und haben uns nie gestört gefühlt.Im Gegenteil ! Ich schätze das große Engagement für die Kultur und Begegnungen auf dem Land sehr.

    Christina und Frank haben mit sehr viel Kreativität und Liebe zum Detail einen ganz besonderen Ort geschaffen für die Menschen in der Region.
    Wir haben dort gerade eine traumhafte Hochzeit feiern dürfen.
    Dafür ein ganz großes Dankeschön . Es war einfach großartig schön bei euch!
    Ich wünsche euch ALLES GUTE ,in der Hoffnung auf weitere Möglichkeiten der Begegnung .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Warenkorb0
Es sind keine Produkte in deinem Warenkorb!
Weiter einkaufen
0
Nach oben scrollen